Oberflächenkontrolle

Bei den Oberflächeninspektionen werden in erster Linie die Homogenität einer Fläche oder die Kontinuität von Konturen oder Texturen überprüft. Die Anwendungsfälle sind auch hier vielfältig und reichen von der Überprüfung der Gleichmäßigkeit von lackierten Bauteilen, über das Aufsuchen von Lunkern in Gussteilen bis zur Musterüberprüfung von Tapetenrollen.

Die Überprüfung von Oberflächen ist häufig mit sehr großen Datenaufkommen verbunden, da die Prüflinge oft größere Ausmaße annehmen. Soll beispielsweise ein Solarmodul von 1300 mm x 1100 mm überprüft werden und sollen dabei Verunreinigungen und Oberflächenfehler im Zehntel-Millimeter Bereich separiert werden, müssen industrielle Bildverarbeitungssysteme mit sehr hoher Auflösung verwendet werden. In den meisten Fällen kann dann die Bewegungen der Prüflinge in der Linie genutzt werden. Bei diesen Anwendungen kommen Zeilenkameras zum Einsatz, die genau diese Bewegung benötigen, um Bildzeile für Bildzeile einzuziehen und daraus ein Bild mit gleicher Zeilenbreite aber variabler Zeilenlänge zusammensetzen. Diese Methode ist sehr effizient, da sie ein sehr schnelles Einziehen des Bildmaterials gewährleistet. Das Bildmaterial wird infolge kontinuierlich an einen PC übermittelt, der in der Lage ist, die Zeilen zu einem Bildausschnitt zusammenzusetzen und in diesem synthetisch erzeugten Bild die charakteristischen Prüfungen vorzunehmen.











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